Illmarin
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Ich verstehe SM so …
Ich hoffe, dass ich die richtigen Worte dafür finde, den so bewandert, bin ich nicht in dieser Thematik, da ich außer Theoretischem „Wissen“ eigentlich keinerlei Ambitionen hege und ich es mir auch nicht zutrauen würde …
Was ja aber auch nichts heißen muß; den man sagt ja … Sag niemals nie …
Die Definition „SM“ braucht ja wohl eigentlich nicht erklärt werden denke ich.
Die Angst davor, dass mein Verstand während eines „Spieles“ nicht mehr zurückkommt, ist für mich zu groß.
Kommt irgendwann der Verstand zurück?.
Dass ich mich auf so ein geartetes Spiel einlasse, jemanden an seine Grenzen zu bringen.
Da ich keine Maschinen, sondern nur ein Mensch bin.
Dass ich, mich selbst „verschätze“ und die Grenzen des anderen "überfordern" könnte.
Dass ich an “Mutgrenzen“ stoßen könnte, mich überfordert fühlen oder ganz einfach die Lust zu verlieren, für die Dame, das Nonplusultra zu sein.
Menschlich?.
Das zu meiner Angst …
Vielleicht hab ich ja ein „Verkehrtes Bild“ von diesem Thema …
Dennoch ein Versuch …
„SM“ Spiele, egal welcher Art, können angefangen von einem, zärtlichem Spiel mit einer Feder oder auch bis hin zu physischen und psychischen Machtspielen (meiner Meinung nach) wichtige Meilensteine auf einem spannenden Weg sein, seiner Sexualität freien Lauf zu lassen.
Aber das ist - vielleicht mehr als bei jedem anderen Thema- eine sehr subjektive Einstellung, die auf keinen Fall Anspruch auf die einzig richtige Wahrheit erheben soll.
Ähnlich wie im Zirkus, bei den Trapezartisten, gehören dazu aber zwei:
Der sichere Fänger und der Fallende, der seinen Teil beiträgt, um die rettende Hand auch zu erwischen.
Wenn ich das auf (ich nenn es mal so) meine Beziehung auf und zu meiner Freundin hin deuten soll/kann … Wir sind dann ja auch „SMler“.
Um aber gleich die Klischees vorweg zunehmen, bei uns sind nicht die „Schmerzen“ ausschlaggebend!; sondern wie schon zitiert, wir versuchen einander, ständig die Seele des anderen zu finden und zu berühren.
Erklärungsversuch …
Stellt euch unser Liebesspiel, als einen Ozean der Gefühle vor, der immer in Bewegung ist, mal liegt er glatt wie ein Spiegel, mal tobt ein Hurrikan der Stärke 8, dann wieder bläst nur ein Laues Lüftchen und es ist wie eine Flaute, in der sich meine Partnerin erholen, ausruhen und neue Kräfte sammeln kann, um im nächsten Augenblick zu Explodieren, sich in ihrer „Orgasmuswelt“ gefangen zu fühlen, sich an ihrer eigenen Lust zu ergötzen, lustvolle Qualen zuerleiden und das mit ganzer Seele und jeder Faser ihres Körpers.
Ich bin jedes Mal fasziniert von der Hingabe, dem mir entgegengebrachtem Vertrauen und der teilweisen Selbstaufgabe ihrerseits.
Bin ich deshalb schon ein „Dom“?
Schließlich bin ich es ja der es in der Hand hat, sie dahin zuführen, ihrer Seele freien Lauf zu lassen, ihr das Gefühl zu geben „Dominiert“ zuwerden.
Mein Bestreben liegt darin, ihr unvergessene Stunden zu bereiten.
Mein Fokus liegt einzig und allein darauf, sie auf den Kamm einer „Gefühlswelle zu führen“ um sie, wie eine Surferin auf ihr reiten zu lassen.
Wenn ich es recht überlege …
Ist sie deshalb schon eine „Sub“?
Ich weis es nicht!!
Ich glaube aber sie ist die Stärkere von uns beiden!!!
__________________Wo SM anfängt? ... Das wird dir, wohl keiner, so recht Definieren können.
Für mich sfängt SM da an, wo andere Aufhören würden (vielleicht).
Was nicht heißen soll, das all mein Tun, mit „Aua“ im zusammenhang steht (im klassischem Sinn).
Mein „Aua“ besteht darin …
Meiner Freundin es so schwer wie möglich zu machen , den weg zum Orgasmus so steil zu gestallten, ihr den „Fall über die Klippe“ fasst zu verweigern, ihr das erwünschte Sekundär vorzuendhalten.
Ich meine …
Auch das kann für den Passiven „Schmerzen“ sein.
Geschrieben vor 429 Tagen
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